Andacht zum Mittwoch

08. April 2020

Noch vier Tage, dann ist Ostern, der Auferstehungstag unseres Herrn Jesus Christus.

Doch noch befinden wir uns in der sogenannten „Karwoche“. Das Wort „Kar“ kommt aus dem Altdeutschen und bedeutet „Wehklagen“. Ja, wir wehklagen, Dir, guter Gott, in dieser Leidens-Passionszeit die vielen Toten, die durch das Coronavirus bereits ums Leben gekommen sind. Wir wehklagen Dir, Allmächtiger, alle unsere Ängste und Sorgen, die wir jetzt haben! Wir bekennen Dir, guter Gott, auch unsere Verfehlungen, die wir bewusst- oder unbewusst unserem Nächsten und an deiner Schöpfung begangen haben. Wir bitten Dich, barmherziger Gott, um deine Hilfe! Vergib uns, wo wir schuldig geworden sind und lass uns Deine lebenswichtigen- und wegweisenden Worte wieder neu zu Herzen gehen, damit unsere Herzen sich wieder öffnen, für die vielen, vielen Hilfesuchenden in unserer Welt.

„Schaffe in uns, Gott, ein reines Herz, und gib uns einen neuen beständigen Geist. Verwirf uns nicht von deinem Angesicht, und nimm deinen heiligen Geist nicht von uns.“ (Psalm 51,12f.) Sieh nicht auf unsere Verfehlungen, sondern auf deinen Sohn, unseren Herrn Jesus Christus, der für unsere Sünden gelitten hat und gestorben ist.

Darum: „Erfreue uns wieder mit deiner Hilfe - und mit einem willigen Geist rüste uns aus“ (Psalm 51,14). Ja, verwandle unsere Traurigkeit in Freude, so, wie Du, Jesus, es auf Deinem Leidensweg zum Kreuz gesagt hast. Jesus Christus spricht: „Eure Traurigkeit soll zur Freude werden. Und euer Herz soll sich freuen, und eure Freude soll niemand von euch nehmen“ (Johannes 16, 20+22). 

Amen!

Peter Placke ist Pastor in Hehlingen und Neindorf

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Pastor Peter Placke
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