# wählen gehen

Grafik: KK-Öffentlichkeitsarbeit

77 Jahre ist unser demokratisches Grundgesetz – und kein bisschen veraltet! Wir als Christinnen und Christen leben die Werte, auf denen unser Grundgesetz basiert. Wir engagieren uns kritisch und konsequent für die Würde aller Menschen, für Demokratie und eine soziale Gesellschaft.  

„Ich habe mich als Jugendliche mich immer gefragt, wie es passieren konnte, dass Deutschland zum Dritten Reich wurde. Jetzt mag ich nicht tatenlos zusehen, wie wir die Demokratie abschaffen und wegschmeißen,  wonach die halbe Welt sich sehnt. Lasst uns nicht die Fehler der Geschichte wiederholen! Geht wählen, macht ein Kreuz für die Demokratie!“   Ich habe mich als Jugendliche immer gefragt, wie es passieren konnte, dass Deutschland zum Dritten Reich wurde. Jetzt mag ich nicht tatenlos zusehen, wie wir die Demokratie abschaffen und wegschmeißen, wonach die halbe Welt sich sehnt. Lasst uns nicht die Fehler der Geschichte wiederholen! Geht wählen, macht ein Kreuz für die Demokratie!“    Pastorin Verena Koch

Mit Blick auf die Kommunalwahlen in Niedersachsen am 13. September 2026 wird dies noch dringlicher. Wir erleben, dass politische Kräfte an Einfluss gewinnen, die demokratische Grundwerte unseres Gemeinwesens untergraben. Auch der Auftrag der Kirchen wird von ihnen zunehmend in Frage gestellt.

„Ich habe mich als Jugendliche mich immer gefragt, wie es passieren konnte, dass Deutschland zum Dritten Reich wurde. Jetzt mag ich nicht tatenlos zusehen, wie wir die Demokratie abschaffen und wegschmeißen,  wonach die halbe Welt sich sehnt. Lasst uns nicht die Fehler der Geschichte wiederholen! Geht wählen, macht ein Kreuz für die Demokratie!“   Als Christin glaube ich, dass jeder Mensch von Gott geschaffen und geliebt ist – unabhängig von Herkunft, Sprache oder Lebensgeschichte. Der Glaube fordert mich heraus, meinem Nächsten mit Offenheit, Mitgefühl und Respekt zu begegnen. Ich will mich an Jesu Auftrag halten, den Nächsten zu lieben und Menschen nicht nach Herkunft oder Fähigkeiten beurteilen. Ich wünsche mir eine Gesellschaft, in der Mitgefühl, Hoffnung und gegenseitige Wertschätzung unser Miteinander prägen.“    Pastorin Friederike Böhm

Foto: Jens Schulze / Ev. Medienarbeit
Foto: Jens Schulze / Ev. Medienarbeit

Demokratie stärken

In der Landessynode besteht ein breiter Konsens über die Bedeutung der Demokratie und eine Mitverantwortung der Kirche, diese zu stärken. Das hat die Aussprache der 27. Landessynode im Frühsommer 2026 zum Themenschwerpunkt ‚Demokratie stärken‘ deutlich gemacht. Die Kirche müsse menschenverachtende und demokratiefeindliche Tendenzen klar benennen. Zugleich wurden unterschiedliche Auffassungen darüber deutlich, mit welchen Mitteln die Kirche dieser Verantwortung gerecht werden soll.

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„Ich habe mich als Jugendliche mich immer gefragt, wie es passieren konnte, dass Deutschland zum Dritten Reich wurde. Jetzt mag ich nicht tatenlos zusehen, wie wir die Demokratie abschaffen und wegschmeißen,  wonach die halbe Welt sich sehnt. Lasst uns nicht die Fehler der Geschichte wiederholen! Geht wählen, macht ein Kreuz für die Demokratie!“   Als Christ sind für mich die Einzigartigkeit und die Würde einen jeden Menschen der Kern meines Glaubens und meines Handelns. Denn alle Menschen sind Ebenbilder Gottes. Ich stelle mich menschenfeindlichen Stimmen entgegen, die manchen Menschen ihre Würde absprechen wollen.“    Pastor Jan Weihmann

Grafik: www.bpb.de

Parteien in Deutschland

Ohne Parteien ist das politische System der Bundesrepublik nicht vorstellbar. Sie übernehmen im demokratischen Prozess zahlreiche Funktionen und tragen zum Funktionieren des Staates bei. 

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„Ich habe mich als Jugendliche mich immer gefragt, wie es passieren konnte, dass Deutschland zum Dritten Reich wurde. Jetzt mag ich nicht tatenlos zusehen, wie wir die Demokratie abschaffen und wegschmeißen,  wonach die halbe Welt sich sehnt. Lasst uns nicht die Fehler der Geschichte wiederholen! Geht wählen, macht ein Kreuz für die Demokratie!“   Als Christin bin ich überzeugt, dass christliche Werte unsere Gesellschaft stärken und jeder Mensch wertvoll ist. Jesus selbst ist Menschen mit Respekt und Mitgefühl begegnet, ganz gleich woher sie kamen oder wie sie lebten. Gib Hass und Hetze keine Chance - setz dein Kreuz für Demokratie und Zusammenhalt!"    Pastorin Lena Weiß

Für alle. Mit Herz und Verstand.

Ein Anliegen der Evangelischen und Katholischen Kirche
Eine breite ökumenische Initiative macht seit 2024 die Stimme der Kirchen nach außen hör- und sichtbar. Wir als Christinnen und Christen mit dieser Initiative ein Zeichen für die Werte, die uns am Herzen liegen.

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„Ich habe mich als Jugendliche mich immer gefragt, wie es passieren konnte, dass Deutschland zum Dritten Reich wurde. Jetzt mag ich nicht tatenlos zusehen, wie wir die Demokratie abschaffen und wegschmeißen,  wonach die halbe Welt sich sehnt. Lasst uns nicht die Fehler der Geschichte wiederholen! Geht wählen, macht ein Kreuz für die Demokratie!“   Ich bin den Müttern und Vätern des Grundgesetzes dankbar, dass sie die Menschenwürde gleich am Anfang als Maßstab benennen. Sie hatten alle deutlich vor Augen, wie entsetzlich es ist, wenn die Würde von Menschen angetastet wird. Allzu oft haben die Kirchen dazu geschwiegen. Das darf nicht wieder passieren. Es ist ein großes Geschenk, dass wir in einer Demokratie leben. Dieses Geschenk dürfen wir um Gottes willen nicht verspielen.“    Pastor Karsten Heitkamp

Grafik: KK-Öffentlichkeitsarbeit

Ermutigung zur Demokratie

Reformationsempfang mit Stephan Weil

Im März 1933 gewann eine Partei die deutschen Reichtagswahlen, die das Land in eine Diktatur verwandelte, Europa in Schutt und Asche legte und das europäische Judentum vernichtete. Die Partei erreichte 1933 nicht die parlamentarische Mehrheit, war aber im Reichstag die stärkste Kraft. 16 Jahre nach der deutschen Schicksalswahl trat das deutsche Grundgesetz in Kraft, das uns bis heute ein Leben in einer Demokratie und mit Grundrechten ermöglicht. 

Wie steht es aktuell um die deutsche Demokratie? Was braucht es, unsere Demokratie zu sichern und zu erneuern? Dazu haben der Kirchenkreis Wolfsburg-Wittingen und die Propstei Vorsfelde Stephan Weil, ehemaliger Ministerpräsident Niedersachsens und heutiger Landtagsabgeordneter, am 31. Oktober 2026 in die Wolfsburger Christuskirche eingeladen. 

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„Ich habe mich als Jugendliche mich immer gefragt, wie es passieren konnte, dass Deutschland zum Dritten Reich wurde. Jetzt mag ich nicht tatenlos zusehen, wie wir die Demokratie abschaffen und wegschmeißen,  wonach die halbe Welt sich sehnt. Lasst uns nicht die Fehler der Geschichte wiederholen! Geht wählen, macht ein Kreuz für die Demokratie!“   Schon seit meiner Kindheit ist mir das Herabschauen auf andere aufgrund ihrer Herkunft, Hautfarbe, Religion oder anderer Merkmale ein Graus. Erst wenn wir einsehen, dass es eine grundsätzliche Menschlichkeit gibt, die uns vereint, können wir zusammen unsere Zukunft gestalten. Als Christ glaube ich außerdem fest daran, dass Gott uns zu einem dementsprechenden guten und gerechten Umgang miteinander in dieser Welt anregt. Dafür stehe ich ein.“    
Pastor Patrick Haase

Haltung zeigen - Bündnisse stärken

Kirche in Zeiten von Rechtsextremismus und politischer Polarisierung

Rechtsextremismus und politische Polarisierung sind längst keine abstrakten Themen mehr. Sie zeigen sich dort, wo Menschen miteinander arbeiten, feiern, diskutieren und Verantwortung übernehmen: in Kirchengemeinden, Vereinen, Kommunen, Schulen, Nachbarschaften und Initiativen.

Wie lässt sich eine klare Haltung für Menschenwürde, Zusammenhalt und Nächstenliebe zeigen, ohne Konflikte vorschnell abzubrechen oder aus Angst vor Spannungen zu schweigen?

26. September 2026   12:00 bis 18:00 Uhr
VERDO Kultur- und Tagungszentrum
Dr.-Helmut-Meyer-Weg 1
29456 Hitzacker (Elbe)

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„Ich habe mich als Jugendliche mich immer gefragt, wie es passieren konnte, dass Deutschland zum Dritten Reich wurde. Jetzt mag ich nicht tatenlos zusehen, wie wir die Demokratie abschaffen und wegschmeißen,  wonach die halbe Welt sich sehnt. Lasst uns nicht die Fehler der Geschichte wiederholen! Geht wählen, macht ein Kreuz für die Demokratie!“   Wer Menschenrechte mit Stiefeln tritt, wer Demokratie missbraucht, um sie zu zerstören, gehört abgewählt. Als Christ will ich lieber frei und selbstbestimmt leben, miteinander und füreinander, bunt und vielfältig.“    Pastor Frank Morgner

Aus christlichen Motiven: Ja zur Demokratie

Referent
Dr. Ralph Charbonnier, Theologischer Vizepräsident des Landeskirchenamtes der Ev.-Luth Landeskirche Hannovers 

Im Gespräch
Immacolata Glosemeyer, Mitglied im Niedersächsischen Landtag 

17. September 2026  19:30 Uhr
Nordstadt-Kirchengemeinde Wolfsburg

/kirchenkreis_wolfsburg_wittingen/termine

Superintendent Christian Berndt