Herzliche Einladung am Himmelfahrtstag zum Open-Air-Gottesdienst auf dem Klieversberg

Himmelfahrt 2019 - Suche den Frieden und jage ihm nach

30. Mai: Regionalgottesdienst mit Predigt im Quintett

Unter dem Motto der Jahreslosung „Suche Frieden und jage ihm nach“ steht der diesjährige Freiluftgottesdienst des Evangelisch-lutherischen Kirchenkreises Wolfsburg-Wittingen, der traditionell am Himmelfahrtstag um 10.00 Uhr auf dem Klieversberg stattfindet.

Ein Team des Kirchenkreises um Superintendent Christian Berndt lädt bei hoffentlich strahlendem Wetter viele Besucher zum Besuch des Gottesdienstes auf der Waldrandwiese neben der Porschehütte ein. Die Predigt im Quintett halten Frau Alexandra Fastnacht und Frau Danica Kahla-Lenk, zwei Mitarbeiterinnen aus der Kirchenkreissozial- und Flüchtlingsarbeit, Pastor Ralf-Werner Günther, Leiter des Diakonischen Werks Wolfsburg e.V., Pastor Ulrich Probst aus der Nordstadt-Kirchengemeinde und Superintendent Berndt. Im Gottesdienst besteht die Möglichkeit zur persönlichen Segnung.

Musikalisch gestaltet wird der Gottesdienst vom Bläserkreis der Stadtkirchengemeinde Wolfsburg unter Leitung von Kirchenkreiskantor Markus Manderscheid und der Band „Heavenly Creatures“ der Michaelis Kirchengemeinde unter Leitung von Kantor Johannes Kruse.

Nach dem Gottesdienst können alle das Imbiss- und Getränkeangebot des Vereins Christlicher Pfadfinderinnen und Pfadfinder genießen. Bei dauerhaftem Regenwetter wird die Veranstaltung in der Kreuzkirche stattfinden. Informationen hierzu erhalten Sie hier auf unserer Internetseite.

 

Neue Kirchenverfassung beschlossen!

Die Landessynode hat am 16. Mai 2019 eine neue Verfassung für die Evangelisch-lutherische Landeskirche Hannovers einstimmig beschlossen. Das ist ein historischer Akt für die gesamte Landeskirche. Die neue Verfassung ersetzt zum 1.1.2020 die bisher geltende Verfassung aus dem Jahr 1965. Sie ist bewusst theologischer, weitet die Sozialformen von Kirche, stellt die Bedeutung des Ehrenamtes heraus, erteilt jeglicher Judenfeindlichkeit eine Absage und bekennt sich als erste Kirchenverfassung überhaupt zum freiheitlich-demokratischen Rechtsstaat.

Die neue Verfassung kann unter www.kirchenverfassung2020.de nachgelesen werden.

Nicht nur zum Muttertag - wellcome lässt Mütter nicht allein

wellcome Foto: BobbiJoBrooks

Zwischen gesellschaftlichen Erwartungen und den eigenen Ansprüchen versuchen Mütter und Väter, ihren Kindern das Beste mit auf den Weg zu geben. wellcome setzt sich dafür ein, dass Eltern dabei nicht allein gelassen werden. Es „... muss alles stimmen, es darf nichts falsch laufen, alles muss sitzen, als hätte man das Elternsein ,studiert‘“, bringt es eine Mutter in einer Befragung zum Ausdruck. Auch die Vereinbarkeit von Familie und Beruf bleibt eine Herausforderung und führt zu Stress, „... wenn man als Mutter nicht nur den Haushalt erledigen, sondern auch arbeiten und dauerhaft auf Terminen gut gelaunt sein soll.“

Die Organisation wellcome hilft Familien nach der Geburt, wenn kein eigenes Netzwerk aus Familie und Freund*innen vorhanden ist, das in dieser Zeit unterstützen kann. Auch in Wolfsburg gibt es diese moderne Nachbarschaftshilfe: Ehrenamtliche helfen für ein paar Monate ein- bis zwei Mal pro Woche ganz praktisch im Alltag, so wie es sonst Familie, Freund*innen oder Nachbar*innen tun würden.

In Wolfsburg gibt es das Angebot von wellcome seit 2007, umgesetzt wird es in Kooperation mit der evangelischen Familienbildungsstätte Wolfsburg Fabi. Derzeit setzt sich das Team um Koordinatorin Martha Pordzik aus 15 Ehrenamtlichen zusammen.

Das Team würde sich über weitere Unterstützung freuen, da die Nachfrage stetig steigt. Insbesondere die Nachfrage von Familien mit Zwillingen und Geschwisterkindern ist gestiegen. Viele Familien sind zugezogen und haben in ihrer nächsten Nähe ein geringes bis kein Netzwerk, welches sie nach der Geburt des Kindes praktisch unterstützen könnte.

Nehmen Sie Kontakt auf!
Martha Pordzik, wellcome-Teamkoordinatorin
An der Christuskirche 3a (Fabi)
Telefon:05361 8933315
wolfsburg@wellcome-online.de

Foto BobbiJoBrooks

Mehr zu wellcome

Fabi ausgezeichnet als familienfreundlicher Betrieb

In der Ev. Familienbildungsstätte Fabi dreht sich vieles um Familie. Und das betrifft auch die Mitarbeitenden. Die Fabi dazu: Unsere Haltung und unser Verständnis von Vereinbarkeit von Familie und Beruf sollen nicht nur in unseren Angeboten, sondern auch in unserem Haus sichtbar und - insbesondere in unserem Team und in der Arbeitssituation unserer Mitarbeitenden - spürbar sein.
Die Fabi wurde am 24. April 2018 mit dem FaMi-Siegel als familienfreundliches Unternehmen ausgezeichnet und kürzlich re-zertifiziert für den Aktionszeitraum 2019 - 2021. Dabei wurde eine Quote von 88,5 von insgesamt 100 erreichbaren Punkten erreicht! Das Ergebnis spricht für sich - in der Fabi bestätigt jetzt auch das FaMi-Siegel das Bemühen, ein familienfreundliches Arbeitsumfeld geschaffen zu haben. Herzlichen Glückwunsch und weiter so! Mehr Infos über das FaMi-Siegel unter www.famisiegel.de.

Sommerfreizeit "Segeln in Holland"

Der Kirchenkreisjugenddienst Wolfsburg-Wittingen bietet auch in diesem Jahr eine Sommerfreizeit für Jugendliche von 14 bis 18 Jahren an. Unter dem Motto „Mit vollen Segeln“ werden die Jugendlichen vom 21.07. bis 02.08.2019 das friesische Wattenmeer in Holland auf einem alten Segelschiff unsicher machen. In dieser Zeit werden die Teilnehmer auf dem Segelschiff leben, gemeinsam Segel setzen, das Schiff steuern oder einfach mal die Seele im Klüvernetz schweben lassen. Alles Nötige werden sie unter der fachkundigen Anleitung der Stammbesatzung des Segelschiffs lernen und durchführen. Die Teilnehmergebühren betragen (all inklusiv) 450 €.

Alle Jugendlichen die ein tolles Erlebnis und Spaß haben und jeden Tag auf einer anderen Insel wach werden wollen, sollten sich schnell anmelden!

Weitere Informationen gibt es bei dem Kirchenkreisjugendwart Sönke Neubauer unter Telefon 05361 8908004 oder kkjd.wolfsburg-wittingen@evlka.de.
Anmelden kann man sich direkt online unter www.evju-wowi.de

Noch Plätze für die Jugendfreizeit in Schweden!

Das Reiseziel und Programm der Sommerfreizeit nach Skaftö lohnt sich! Für Spätentschlossene gibt es immer noch Plätze! Am besten die Informationen, Anmeldeformular und Reisebedingungen ausdrucken – und die Anmeldung ausfüllen. Anmeldungen und weitere Fragen an Tilman Heidrich, Pastor der Michaelisgemeinde Fallersleben-Sandkamp, Tel. 05362-4502, tilman.heidrich@evlka.de

Info und Anmeldung

Mehr dazu unter www.michaelis-kirche.de

Leitungsgremien neu gewählt

Konstituierende Sitzung des Kirchenkreistages am 23.02.2019

Am 23. Februar 2019 hat der erste Kirchenkreistag in der neuen Legislaturperiode seine Leitungsgremien gewählt. Den Vorsitz im neuen Vorstand des Kirchenkreistages führen Elisabeth Schulze (Knesebeck) und ihre Stellvertreterin Anne Zachow (Heiligendorf). Als Beisitzer wurden gewählt: Hartmut Jakobs (Brome-Zicherie), Kai Oltshausen (Sprakensehl) und Pastor Dr. Heinrich Springhorn (Sprakensehl).

Den neuen Kirchenkreisvorstand bilden:

  • Superintendent Christian Berndt (Vorsitzender),
  • Pastor Frank Morgner (1. Stellvertreter, Stadtkirchengemeinde Wolfsburg),
  • Hendrik Wolf-Doettinchem (2. Stellvertreter, Stadtkirchengemeinde Wolfsburg),
  • Heinrich Banse (Kirchengemeinde Zasenbeck-Radenbeck),
  • Gabriele Bösche (Michaelis-Kirchengemeinde Fallersleben),
  • Pastor Tilman Heidrich (Michaelis-Kirchengemeinde Fallersleben),
  • Pastor Karsten Heitkamp (Friedenskirchengemeinde Groß Oesingen und St. Georg-Kirchengemeinde Steinhorst)
  • Jörg-Wilhelm Meier (St. Katharinen-Kirchengemeinde Knesebeck).
  • Regine Müller (Kirchengemeinde Hasenwinkel),
  • Susanne Peters (St. Ludgeri Kirchengemeinde Ehmen),

Außerdem wurden neun Fachausschüsse gebildet und besetzt. Trotz der großen Zahl der Ausschüsse war der Wunsch, aktiv mitzumachen, so groß, dass manche Ausschüsse über die zuvor bestimmte Mindestzahl von 11 Mitgliedern hinauskamen. Der Ausschuss für Konfirmand*innen- und Jugendarbeit, Bildung und Schule wird sich bis zur nächsten Sitzung des Kirchenkreistages eventuell noch teilen, der Finanz- und Stellenplanungsausschuss wurde mit 14 Personen stärker besetzt: bis zu zwei Personen für jede der sechs Regionen plus drei Vertreter für den Kirchenkreis insgesamt. Erstmals wird mit Sebastian Misselhorn dabei ein Jugendlicher aus dem Jugendkonvent des Kirchenkreises diesem Ausschuss angehören. Ein Ausschuss wurde nach intensiver Diskussion noch umbenannt, um der digitalen Entwicklung Rechnung zu tragen.

Die einzelnen Ausschüsse sind:

  • Ausschuss f. Gottesdienst, Kirchenmusik und Kulturarbeit,
  • Ausschuss für Seelsorge und Beratung,
  • Ausschuss für Kirche mit Kindern,
  • Ausschuss für Mission und Partnerschaft,
  • Ausschuss für Konfirmand*innen – u. Jugendarbeit, Bildung und Schule,
  • Ausschuss für Diakonie,
  • Ausschuss für Projekte, Digitales und Kommunikation,
  • Ausschuss für Finanz – und Stellenplanung,
  • Ausschuss für Bau

Programm der Evangelischen Jugend 2019 ist da!

Erleben und mitgestalten

Ob Taizé-Freizeit oder Erwerb der JuLeiCa, Kinder-Sommerfreizeit "mit vollen Segeln" oder "Ü18" in Irland, Teamerschulung oder Sommerfreizeit "Schweden" - ein buntes Programm 2019 erwartet euch. Reinschauen, es lohnt sich!

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Suche Frieden und jage ihm nach

Zur Jahreslosung 2019 nach Psalm 34, 15

Suchen und jagen. Zwei Aufforderungen. Der Frieden hat es nötig, dass wir uns doppelt um ihn mühen. Im Großen und im Kleinen. Suchen und jagen. In beiden Worten stecken Aktivität und Ausdauer. Frieden stellt sich nicht von alleine ein. Auf Frieden kann man nicht warten. Ich muss etwas für ihn tun.
Das erste ist der Verzicht auf Vergeltung. „Auge um Auge, Zahn um Zahn.“ Der Friedensnobelpreisträger Martin Luther King bemerkte dazu: „Das alte Gesetz von ‚Auge um Auge‘ hinterlässt auf beiden Seiten Blinde.“ Das stimmt zwischen Menschen und das stimmt zwischen Staaten und Völkern. Wirklicher Frieden wurde mit einem Krieg noch nie gewonnen.
Das zweite ist die Einsicht: Die eigentliche Wurzel des Unfriedens liegt nicht in äußeren Taten, sondern im Innern des Menschen. Bevor ein Krieg ausbricht, hat er längst schon in den Herzen der Menschen begonnen. Deshalb heißt der erste Satz in der Präambel der UNESCO, die angesichts des Grauens des Zweiten Weltkrieges gegründet wurde: „Da Kriege im Geist der Menschen entstehen, muss auch der Friede im Geist der Menschen verankert werden.“
Deshalb drittens die Frage: Warum haben wir uns daran gewöhnt, riesige Arsenale von Waffen zu horten? Wir liefern Waffen in alle möglichen Teile der Welt und wundern uns, wenn sie eingesetzt werden. Menschen, die sich radikal für Abrüstung einsetzen, werden misstrauisch beäugt. Ihr Suchen und Jagen nach Frieden wird oft als staatsfeindlich angesehen. Da stimmt doch was nicht.
Wer dem Ausflug in die große Friedenspolitik nicht folgen mag, der kann zu Hause anfangen. Er kann sich von dem Mönch erzählen lassen, zu dem in die Klosterzelle ein Besucher kommt mit der Frage: „Sag mir, was kann ich als einzelner, kleiner Mensch zum großen Frieden beitragen?“ Der Mönch antwortet: „Wenn Du gleich das Zimmer verlässt, dann schlage die Tür nicht so laut zu.“

Schlage die Tür nicht so laut zu. Wörtlich genommen oder übertragen verstanden. Jede Tür, die nicht zugeschlagen wird, ist ein Beitrag zum Frieden.

Dieter Rathing, Landessuperintendent

Brot für die Welt

Abang Ogut Gora (c) Brot für die Welt

Wir danken herzlich allen Spenderinnen und Spendern, die sich im letzten Jahr für die Unterstützung von „Brot für die Welt“ eingebracht haben. Im Kirchenkreis Wolfsburg-Wittingen wurden an Kollekten und Spenden in den Kirchengemeinden und als Direktspenden an „Brot für die Welt“ insgesamt: € 102.715,13 erbracht! Herzlichen Dank für das entgegengebrachte Vertrauen! Im vergangenen Jahr wurden 680 Projekte neu bewilligt, davon mit 237 die meisten in Afrika. Im Zentrum stehen langfristige Maßnahmen, die Hunger und Mangelernährung überwinden, Bildung und Gesundheit fördern, Zugang zu sauberem Wasser schaffen, die Achtung der Menschenrechte und Demokratie stärken und den Schutz der natürlichen Lebensgrundlagen unterstützen.

Auch in diesem Jahr ist Hilfe für „Brot für die Welt“ angesagt. Und Hilfe wird dringend benötigt. So wie bei den Menschen in Äthiopien. Die Minderheit der Konso im Süden leidet immer wieder unter großen Dürren. Wo kein Wasser ist, wächst auch nichts, und die Konso litten oft Hunger. Mit Hilfe von „Brot für die Welt“ hat ihre Kirche, die Evangelische Mekane Yesus Kirche, ein großes Projekt begonnen: ein Netz von Bewässerungskanälen, durch das bald rund 100.000 Menschen dauerhaft genug zu essen haben werden. Dank der fast 50 Kilometer Kanäle, die sie in Handarbeit gegraben haben, können die Bauern nun auf 4.000 Hektar Mais anbauen. Es sind die Kleinbäuerinnen und Kleinbauern selbst, die diese Kanäle graben – oft drei Meter tief und drei Meter breit. Auf ihren Feldern wachsen dann wieder Mais, und bald auch Chili, Sesam und Tomaten. In Gärtnereien lernen die Bauern zudem den Umgang mit diesen Pflanzen. Es wird genug da sein für alle. Wasser fürs Leben – was in unseren Breiten eine Selbstverständlichkeit ist, muss andernorts mühsam erkämpft werden. „Brot für die Welt“ hilft dabei – effektiv und nachhaltig.

Wir freuen uns über Ihre Spende auf das Konto des Kirchenamtes in Gifhorn: Sparkasse Gifhorn-Wolfsburg BIC: NOLADE21GFW; IBAN: DE88 2695 1311 0011 0000 49   Stichwort: Brot für die Welt.
Auch Direktspenden auf das Konto der Bank für Kirche und Diakonie (IBAN: DE10100610060500500500; BIC: GENODED1KDB) sind möglich.

Foto: Abang Ogut Gora (c) Brot für die Welt

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