Gasteltern für 2020 gesucht

Ferienaktion für 'Kinder aus Tschernobyl'

Im Juni waren wieder Feriengäste aus Weißrussland zu Besuch im Isenhagener Land. Bereits zum 28. Mal beteiligt sich die Nordregion des Kirchenkreises Wolfsburg-Wittingen an der landeskirchlichen 'Ferienaktion für Kinder aus Tschernobyl'. 5 Mütter mit ihren Kleinkindern und eine Betreuerin sind für ihre vierwöchigen Ferien bei Gastfamilien in Lüsche, Emmen, Knesebeck, Wittingen und Ehra-Lessien untergebracht. Ziel ist es, dass sie im Isenhagener Land eine erholsame Zeit in gesunder Luft mit unverstrahlter Nahrung verbringen und so ihre körperlichen Abwehrkräfte stärken. Die Gruppe besuchte bereits den Tierpark Essehof; als weitere gemeinsame Aktionen stehen der Märchenpark Salzwedel, Badespaß am Bernsteinsee und Ausflüge nach Hannover und Celle auf dem Programm.

Zur Erinnerung: Der Reaktorunfall vom April 1986 in Tschernobyl brachte nicht nur wirtschaftlich schwere Auswirkungen für die Bevölkerung. Obwohl sich das Atomkraftwerk auf dem Territorium der Ukraine befindet, waren in Weißrussland die größten Schäden zu beklagen: 70 % der radioaktiven Stoffe gingen auf weißrussischem Gebiet nieder; 22 % der weißrussischen Fläche, auf der etwa 2,1 Mill. Menschen (davon 700.000 Kinder) leben, wurden langfristig radioaktiv verseucht. Die gesundheitlichen Folgen sind gravierend: Viele Menschen sind an Leukämie,Schilddrüsenkrebs, Jugend-Diabetes und Immunschwächen erkrankt. In den letzten Jahren kamen in der Region nur ca. 20 % aller Kinder gesund zur Welt.

Der Kirchenkreis Wolfsburg-Wittingen unterstützt die landeskirchliche Ferienaktion und übernimmt die Kosten für Flug, Taschengeld und Betreuungsprogramm. Damit die Maßnahme auch im nächsten Jahr fortgeführt werden kann, werden jetzt bereits Gasteltern für den Sommer 2020 gesucht. Infos beim Diakonischen Werk in Wittingen unter 05831-8453.

Antisemitismus gestern und heute - Eine Herausforderung für die Zivilgesellschaft

Vortrag und Gespräch am Donnerstag, 15. August um 17:30 Uhr

Über dieses Thema wollen wir mit Ihnen ins Gespräch kommen. Als Referent des Abends steht uns Herr Dr. Felix Klein, Beauftragter der Bundesregierung für jüdisches Leben und den Kampf gegen Antisemitismus, zur Verfügung. Nach dem Vortrag von Herrn Dr. Klein wird es die Gelegenheit zum Austausch geben.
Ab 17:00 laden wir Sie zu einem kleinen Imbiss bei guten Gesprächen ein.
Ort: Martin-Luther-Saal der Stadtkirchengemeinde, An der Christuskirche 3, 38440 Wolfsburg

Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme und bitten zur besseren Planung um
Rückmeldung bis zum 01.08.2019 unter sup.wolfsburg-wittingen@evlka.de
oder falko.mohrs.ma05@bundestag.de

Neues Fabi-Programm online

Altbewährtes und viel Neues im Jubiläumsprogramm

Unter dem Jubiläums-Motto #bestaendigkeit#wandel finden Sie im Jubiläums-Heft (die Fabi wird 50!) wieder viele altbekannte und neue Angebote. Sie können stöbern und sich für die neuen Kurse nach den Sommerferien anmelden. Das gedruckte Programm liegt an allen bekannten Auslagestellen bereit und auch vor der Fabi, An der Christuskirche 3a.
PS. Und für die Planung: Jubiläumswoche vom 9. bis 13. September...

Hier erhalten Sie das Jubiläums-Programmheft.

Mit vollen Segeln - noch wenige Plätze bei Sommerfreizeit frei

Himmelfahrtstag mit Open-Air-Gottesdienst auf dem Klieversberg

Himmelfahrtstag 2019: Regionalgottesdienst mit Predigt im Quintett auf dem Wolfsburger Klieversberg

Unter dem Motto der Jahreslosung „Suche Frieden und jage ihm nach“ stand der diesjährige Freiluftgottesdienst des Evangelisch-lutherischen Kirchenkreises Wolfsburg-Wittingen, der traditionell am Himmelfahrtstag auf dem Klieversberg stattfindet.

Ein Team des Kirchenkreises um Superintendent Christian Berndt lud zum Besuch des Gottesdienstes auf der Waldrandwiese neben der Porschehütte ein. Fast 600 Besucher kamen auf den Klieversberg. Die Predigt im Quintett hielten Frau Alexandra Fastnacht und Frau Danica Kahla-Lenk, zwei Mitarbeiterinnen aus der Kirchenkreissozial- und Flüchtlingsarbeit, Pastor Ralf-Werner Günther, Leiter des Diakonischen Werks Wolfsburg e.V., Pastor Ulrich Probst aus der Nordstadt-Kirchengemeinde und Superintendent Berndt.

Musikalisch gestaltet wurde der Gottesdienst vom Bläserkreis der Stadtkirchengemeinde Wolfsburg unter Leitung von Kirchenkreiskantor Markus Manderscheid und der Band „Heavenly Creatures“ der Michaelis Kirchengemeinde unter Leitung von Kantor Johannes Kruse.

Die Kollekte in Höhe von 1.703,58 € wurde zugunsten des Engangements der Landeskirche in Syrien und im Libanon (https://www.zukunft-fuer-syrien.de/) gesammelt. Herzlichen Dank allen Spendern.

Nach dem Gottesdienst wurde das Imbiss- und Getränkeangebot des Vereins Christlicher Pfadfinderinnen und Pfadfinder genossen.

Bild: H-J. Thoms

Neue Kirchenverfassung beschlossen!

Die Landessynode hat am 16. Mai 2019 eine neue Verfassung für die Evangelisch-lutherische Landeskirche Hannovers einstimmig beschlossen. Das ist ein historischer Akt für die gesamte Landeskirche. Die neue Verfassung ersetzt zum 1.1.2020 die bisher geltende Verfassung aus dem Jahr 1965. Sie ist bewusst theologischer, weitet die Sozialformen von Kirche, stellt die Bedeutung des Ehrenamtes heraus, erteilt jeglicher Judenfeindlichkeit eine Absage und bekennt sich als erste Kirchenverfassung überhaupt zum freiheitlich-demokratischen Rechtsstaat.

Die neue Verfassung kann unter www.kirchenverfassung2020.de nachgelesen werden.

Sommerfreizeit "Segeln in Holland"

Der Kirchenkreisjugenddienst Wolfsburg-Wittingen bietet auch in diesem Jahr eine Sommerfreizeit für Jugendliche von 14 bis 18 Jahren an. Unter dem Motto „Mit vollen Segeln“ werden die Jugendlichen vom 21.07. bis 02.08.2019 das friesische Wattenmeer in Holland auf einem alten Segelschiff unsicher machen. In dieser Zeit werden die Teilnehmer auf dem Segelschiff leben, gemeinsam Segel setzen, das Schiff steuern oder einfach mal die Seele im Klüvernetz schweben lassen. Alles Nötige werden sie unter der fachkundigen Anleitung der Stammbesatzung des Segelschiffs lernen und durchführen. Die Teilnehmergebühren betragen (all inklusiv) 450 €.

Alle Jugendlichen die ein tolles Erlebnis und Spaß haben und jeden Tag auf einer anderen Insel wach werden wollen, sollten sich schnell anmelden!

Weitere Informationen gibt es bei dem Kirchenkreisjugendwart Sönke Neubauer unter Telefon 05361 8908004 oder kkjd.wolfsburg-wittingen@evlka.de.
Anmelden kann man sich direkt online unter www.evju-wowi.de

Leitungsgremien neu gewählt

Konstituierende Sitzung des Kirchenkreistages am 23.02.2019

Am 23. Februar 2019 hat der erste Kirchenkreistag in der neuen Legislaturperiode seine Leitungsgremien gewählt. Den Vorsitz im neuen Vorstand des Kirchenkreistages führen Elisabeth Schulze (Knesebeck) und ihre Stellvertreterin Anne Zachow (Heiligendorf). Als Beisitzer wurden gewählt: Hartmut Jakobs (Brome-Zicherie), Kai Oltshausen (Sprakensehl) und Pastor Dr. Heinrich Springhorn (Sprakensehl).

Den neuen Kirchenkreisvorstand bilden:

  • Superintendent Christian Berndt (Vorsitzender),
  • Pastor Frank Morgner (1. Stellvertreter, Stadtkirchengemeinde Wolfsburg),
  • Hendrik Wolf-Doettinchem (2. Stellvertreter, Stadtkirchengemeinde Wolfsburg),
  • Heinrich Banse (Kirchengemeinde Zasenbeck-Radenbeck),
  • Gabriele Bösche (Michaelis-Kirchengemeinde Fallersleben),
  • Pastor Tilman Heidrich (Michaelis-Kirchengemeinde Fallersleben),
  • Pastor Karsten Heitkamp (Friedenskirchengemeinde Groß Oesingen und St. Georg-Kirchengemeinde Steinhorst)
  • Jörg-Wilhelm Meier (St. Katharinen-Kirchengemeinde Knesebeck).
  • Regine Müller (Kirchengemeinde Hasenwinkel),
  • Susanne Peters (St. Ludgeri Kirchengemeinde Ehmen),

Außerdem wurden neun Fachausschüsse gebildet und besetzt. Trotz der großen Zahl der Ausschüsse war der Wunsch, aktiv mitzumachen, so groß, dass manche Ausschüsse über die zuvor bestimmte Mindestzahl von 11 Mitgliedern hinauskamen. Der Ausschuss für Konfirmand*innen- und Jugendarbeit, Bildung und Schule wird sich bis zur nächsten Sitzung des Kirchenkreistages eventuell noch teilen, der Finanz- und Stellenplanungsausschuss wurde mit 14 Personen stärker besetzt: bis zu zwei Personen für jede der sechs Regionen plus drei Vertreter für den Kirchenkreis insgesamt. Erstmals wird mit Sebastian Misselhorn dabei ein Jugendlicher aus dem Jugendkonvent des Kirchenkreises diesem Ausschuss angehören. Ein Ausschuss wurde nach intensiver Diskussion noch umbenannt, um der digitalen Entwicklung Rechnung zu tragen.

Die einzelnen Ausschüsse sind:

  • Ausschuss f. Gottesdienst, Kirchenmusik und Kulturarbeit,
  • Ausschuss für Seelsorge und Beratung,
  • Ausschuss für Kirche mit Kindern,
  • Ausschuss für Mission und Partnerschaft,
  • Ausschuss für Konfirmand*innen – u. Jugendarbeit, Bildung und Schule,
  • Ausschuss für Diakonie,
  • Ausschuss für Projekte, Digitales und Kommunikation,
  • Ausschuss für Finanz – und Stellenplanung,
  • Ausschuss für Bau

Programm der Evangelischen Jugend 2019 ist da!

Erleben und mitgestalten

Ob Taizé-Freizeit oder Erwerb der JuLeiCa, Kinder-Sommerfreizeit "mit vollen Segeln" oder "Ü18" in Irland, Teamerschulung oder Sommerfreizeit "Schweden" - ein buntes Programm 2019 erwartet euch. Reinschauen, es lohnt sich!

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Suche Frieden und jage ihm nach

Zur Jahreslosung 2019 nach Psalm 34, 15

Suchen und jagen. Zwei Aufforderungen. Der Frieden hat es nötig, dass wir uns doppelt um ihn mühen. Im Großen und im Kleinen. Suchen und jagen. In beiden Worten stecken Aktivität und Ausdauer. Frieden stellt sich nicht von alleine ein. Auf Frieden kann man nicht warten. Ich muss etwas für ihn tun.
Das erste ist der Verzicht auf Vergeltung. „Auge um Auge, Zahn um Zahn.“ Der Friedensnobelpreisträger Martin Luther King bemerkte dazu: „Das alte Gesetz von ‚Auge um Auge‘ hinterlässt auf beiden Seiten Blinde.“ Das stimmt zwischen Menschen und das stimmt zwischen Staaten und Völkern. Wirklicher Frieden wurde mit einem Krieg noch nie gewonnen.
Das zweite ist die Einsicht: Die eigentliche Wurzel des Unfriedens liegt nicht in äußeren Taten, sondern im Innern des Menschen. Bevor ein Krieg ausbricht, hat er längst schon in den Herzen der Menschen begonnen. Deshalb heißt der erste Satz in der Präambel der UNESCO, die angesichts des Grauens des Zweiten Weltkrieges gegründet wurde: „Da Kriege im Geist der Menschen entstehen, muss auch der Friede im Geist der Menschen verankert werden.“
Deshalb drittens die Frage: Warum haben wir uns daran gewöhnt, riesige Arsenale von Waffen zu horten? Wir liefern Waffen in alle möglichen Teile der Welt und wundern uns, wenn sie eingesetzt werden. Menschen, die sich radikal für Abrüstung einsetzen, werden misstrauisch beäugt. Ihr Suchen und Jagen nach Frieden wird oft als staatsfeindlich angesehen. Da stimmt doch was nicht.
Wer dem Ausflug in die große Friedenspolitik nicht folgen mag, der kann zu Hause anfangen. Er kann sich von dem Mönch erzählen lassen, zu dem in die Klosterzelle ein Besucher kommt mit der Frage: „Sag mir, was kann ich als einzelner, kleiner Mensch zum großen Frieden beitragen?“ Der Mönch antwortet: „Wenn Du gleich das Zimmer verlässt, dann schlage die Tür nicht so laut zu.“

Schlage die Tür nicht so laut zu. Wörtlich genommen oder übertragen verstanden. Jede Tür, die nicht zugeschlagen wird, ist ein Beitrag zum Frieden.

Dieter Rathing, Landessuperintendent

Brot für die Welt

Abang Ogut Gora (c) Brot für die Welt

Wir danken herzlich allen Spenderinnen und Spendern, die sich im letzten Jahr für die Unterstützung von „Brot für die Welt“ eingebracht haben. Im Kirchenkreis Wolfsburg-Wittingen wurden an Kollekten und Spenden in den Kirchengemeinden und als Direktspenden an „Brot für die Welt“ insgesamt: € 102.715,13 erbracht! Herzlichen Dank für das entgegengebrachte Vertrauen! Im vergangenen Jahr wurden 680 Projekte neu bewilligt, davon mit 237 die meisten in Afrika. Im Zentrum stehen langfristige Maßnahmen, die Hunger und Mangelernährung überwinden, Bildung und Gesundheit fördern, Zugang zu sauberem Wasser schaffen, die Achtung der Menschenrechte und Demokratie stärken und den Schutz der natürlichen Lebensgrundlagen unterstützen.

Auch in diesem Jahr ist Hilfe für „Brot für die Welt“ angesagt. Und Hilfe wird dringend benötigt. So wie bei den Menschen in Äthiopien. Die Minderheit der Konso im Süden leidet immer wieder unter großen Dürren. Wo kein Wasser ist, wächst auch nichts, und die Konso litten oft Hunger. Mit Hilfe von „Brot für die Welt“ hat ihre Kirche, die Evangelische Mekane Yesus Kirche, ein großes Projekt begonnen: ein Netz von Bewässerungskanälen, durch das bald rund 100.000 Menschen dauerhaft genug zu essen haben werden. Dank der fast 50 Kilometer Kanäle, die sie in Handarbeit gegraben haben, können die Bauern nun auf 4.000 Hektar Mais anbauen. Es sind die Kleinbäuerinnen und Kleinbauern selbst, die diese Kanäle graben – oft drei Meter tief und drei Meter breit. Auf ihren Feldern wachsen dann wieder Mais, und bald auch Chili, Sesam und Tomaten. In Gärtnereien lernen die Bauern zudem den Umgang mit diesen Pflanzen. Es wird genug da sein für alle. Wasser fürs Leben – was in unseren Breiten eine Selbstverständlichkeit ist, muss andernorts mühsam erkämpft werden. „Brot für die Welt“ hilft dabei – effektiv und nachhaltig.

Wir freuen uns über Ihre Spende auf das Konto des Kirchenamtes in Gifhorn: Sparkasse Gifhorn-Wolfsburg BIC: NOLADE21GFW; IBAN: DE88 2695 1311 0011 0000 49   Stichwort: Brot für die Welt.
Auch Direktspenden auf das Konto der Bank für Kirche und Diakonie (IBAN: DE10100610060500500500; BIC: GENODED1KDB) sind möglich.

Foto: Abang Ogut Gora (c) Brot für die Welt

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