Konstituierende Sitzung des Kirchenkreistages am 23. Februar

Das Parlament des Kirchenkreises tritt erstmals zusammen

Der Kirchenkreistag des Evangelisch-lutherischen Kirchenkreises Wolfsburg-Wittingen kommt am Samstag, 23. Februar 2019 im Gemeindehaus der Stadtkirchengemeinde Wolfsburg zu seiner konstituierenden Sitzung zusammen. Die öffentliche Sitzung beginnt um 10 Uhr mit einer Andacht in der Wolfsburger Christuskirche. Sie eröffnet die sechsjährige Amtszeit der ca. 80 Delegierten aus den Kirchengemeinden und zahlreichen Einrichtungen des Kirchenkreises. Nach der Verpflichtung durch Superintendent Christian Berndt werden der Vorstand des Kirchenparlaments, der Kirchenkreisvorstand sowie die Mitglieder der Fachausschüsse des Kirchenkreistages gewählt.

Der Kirchenkreistag ist das Parlament des Kirchenkreises Wolfsburg-Wittingen. Zum Kirchenkreis gehören 29 Kirchengemeinden, 37 Geistliche, 9 Diakoninnen und Diakone, 6 Einrichtungsleitungen und drei Kantorinnen/Kantoren. Insgesamt arbeiten etwa 800 Personen im Kirchenkreis. Das Volumen des Haushaltsplanes 2018 umfasst etwa 32 Millionen Euro. Der Kirchenkreis Wolfsburg-Wittingen ist ein starker Dienstleister im pädagogischen und sozialen Bereich und unterhält unter anderem 20 Kindertagesstätten bzw. Familienzentren, die Evangelischen Familienbildungsstätte sowie mehrere Beratungsstellen.

 

Programm der Evangelischen Jugend 2019 ist da!

Erleben und mitgestalten

Ob Taizé-Freizeit oder Erwerb der JuLeiCa, Kinder-Sommerfreizeit "mit vollen Segeln" oder "Ü18" in Irland, Teamerschulung oder Sommerfreizeit "Schweden" - ein buntes Programm 2019 erwartet euch. Reinschauen, es lohnt sich!

/kirchenkreis_wolfsburg_wittingen/kinder/kkjd

Fortbildungen für neue Kirchenvorstände

Fr. 25. Jan. 2019 | 16.30 - 19 Uhr
PERSONAL
: „PLÖTZLICH SAGT MAN CHEF ZU MIR“
Sozialkompetenz in der Personalführung
Wie sollten wir uns als Kirchenvorstände in unserer neuen Rolle als Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber verhalten? Welche sozialen Fähigkeiten und Kenntnisse sind in der Personalführung hilfreich? Kann auch ich das lernen und wenn ja, was muss ich beachten? Die meisten von uns bringen dafür eigene Erfahrungen aus der Arbeitswelt mit – entweder aus ihrer Rolle als Arbeitnehmende oder als Vorgesetzte. Beides ist sehr hilfreich beim Zusammentragen von Qualitätsmerkmalen guter, motivierender und unterstützender Personalführung. Henning Schlüse, HKD Hannover, Arbeitsfeld Ehrenamt und Gemeindeleitung
frei, inkl. Getränke und kleinem Imbiss      

Di. 5. Feb. 2019 | 18 - 21 Uhr
GEISTLICHES
: „WIE GEHT GOTTESDIENST?“
Beteiligung an Gottesdienst und Andacht
Um beim Gottesdienst mitzuwirken, selbst eine Andacht zu entwerfen oder ein öffentlich gesprochenes Gebet zu formulieren, ist es gut, die einzelnen Elemente des Gottesdienstes zu kennen und sich mit ihrer liturgischen, rituellen und inhaltlichen Bedeutung vertraut zu machen. Das wollen wir gemeinsam tun und auch ein paar hilfreiche Tipps für eigene Andachten bekommen. Catharina Uhlmann, Zentrum für Gottesdienst und Kirchenmusik im Michaeliskloster Hildesheim
frei, inkl. Getränke und kleinem Imbiss     

Sa. 16. Feb. 2019 | 10 - 17 Uhr
PERSÖNLICHES
: „WOHIN MIT MEINEN ARMEN?“
Sprechen, Lesen und Körpersprache - Haltung und Präsenz beim Auftritt vor Gruppen und im Kirchenraum
Jeder Mensch verfügt über seine besonderen persönlichen Stärken im Ausdruck – in seiner Sprache, Stimmführung und Körperhaltung. Diese Stärken in all ihren Facetten zu entdecken, zu fördern und authentisch zum „Leuchten“ zu bringen, kommt allen und der Botschaft, die wir transportieren, zugute. In diesem Tagesworkshop wollen wir wertschätzend gemeinsam daran arbeiten, das Vertrauen in unser individuelles Können zu stärken und das Beste in uns sichtbar und hörbar zu machen. Nicht künstlich oder aufgesetzt, sondern authentisch soll es sein! Hierfür nehmen wir uns einen Tag lang Zeit – vielleicht entdecken wir ungeahnte Möglichkeiten und Talente in uns. Maria von Bismarck, Schauspielerin
frei, inkl. Getränke und kleinem Imbiss      

VERANSTALTUNGSORT für alle gemeinsamen Fortbildungen beider Kirchenkreise Wolfsburg-Wittingen und Gifhorn ist der zentrale Veranstaltungsort das Mehrgenerationenhaus im Georgshof der Dachstiftung Diakonie Kästorf, Steinweg 20, 38518 Gifhorn. Anfahrt: über Knickwall 4, da Steinweg Fußgängerzone. Parken im Parkhaus Hindenburgstraße.
ANMELDUNGEN Für jede Veranstaltung ist eine Anmeldung erforderlich! Bitte melden Sie sich mit Namen und Anschrift bis spätestens zwei Wochen vor Veranstaltungsbeginn online, per Mail, telefonisch oder postalisch an. EEB Wolfsburg-Wittingen / Gifhorn Goethestraße 61, 38440 Wolfsburg www.eeb-wolfsburg.de, eeb.wolfsburg@evlka.de Tel. 0 53 61. 890 58 85

Suche Frieden und jage ihm nach

Zur Jahreslosung 2019 nach Psalm 34, 15

Suchen und jagen. Zwei Aufforderungen. Der Frieden hat es nötig, dass wir uns doppelt um ihn mühen. Im Großen und im Kleinen. Suchen und jagen. In beiden Worten stecken Aktivität und Ausdauer. Frieden stellt sich nicht von alleine ein. Auf Frieden kann man nicht warten. Ich muss etwas für ihn tun.
Das erste ist der Verzicht auf Vergeltung. „Auge um Auge, Zahn um Zahn.“ Der Friedensnobelpreisträger Martin Luther King bemerkte dazu: „Das alte Gesetz von ‚Auge um Auge‘ hinterlässt auf beiden Seiten Blinde.“ Das stimmt zwischen Menschen und das stimmt zwischen Staaten und Völkern. Wirklicher Frieden wurde mit einem Krieg noch nie gewonnen.
Das zweite ist die Einsicht: Die eigentliche Wurzel des Unfriedens liegt nicht in äußeren Taten, sondern im Innern des Menschen. Bevor ein Krieg ausbricht, hat er längst schon in den Herzen der Menschen begonnen. Deshalb heißt der erste Satz in der Präambel der UNESCO, die angesichts des Grauens des Zweiten Weltkrieges gegründet wurde: „Da Kriege im Geist der Menschen entstehen, muss auch der Friede im Geist der Menschen verankert werden.“
Deshalb drittens die Frage: Warum haben wir uns daran gewöhnt, riesige Arsenale von Waffen zu horten? Wir liefern Waffen in alle möglichen Teile der Welt und wundern uns, wenn sie eingesetzt werden. Menschen, die sich radikal für Abrüstung einsetzen, werden misstrauisch beäugt. Ihr Suchen und Jagen nach Frieden wird oft als staatsfeindlich angesehen. Da stimmt doch was nicht.
Wer dem Ausflug in die große Friedenspolitik nicht folgen mag, der kann zu Hause anfangen. Er kann sich von dem Mönch erzählen lassen, zu dem in die Klosterzelle ein Besucher kommt mit der Frage: „Sag mir, was kann ich als einzelner, kleiner Mensch zum großen Frieden beitragen?“ Der Mönch antwortet: „Wenn Du gleich das Zimmer verlässt, dann schlage die Tür nicht so laut zu.“

Schlage die Tür nicht so laut zu. Wörtlich genommen oder übertragen verstanden. Jede Tür, die nicht zugeschlagen wird, ist ein Beitrag zum Frieden.

Dieter Rathing, Landessuperintendent

Brot für die Welt

Abang Ogut Gora (c) Brot für die Welt

Wir danken herzlich allen Spenderinnen und Spendern, die sich im letzten Jahr für die Unterstützung von „Brot für die Welt“ eingebracht haben. Im Kirchenkreis Wolfsburg-Wittingen wurden an Kollekten und Spenden in den Kirchengemeinden und als Direktspenden an „Brot für die Welt“ insgesamt: € 102.715,13 erbracht! Herzlichen Dank für das entgegengebrachte Vertrauen! Im vergangenen Jahr wurden 680 Projekte neu bewilligt, davon mit 237 die meisten in Afrika. Im Zentrum stehen langfristige Maßnahmen, die Hunger und Mangelernährung überwinden, Bildung und Gesundheit fördern, Zugang zu sauberem Wasser schaffen, die Achtung der Menschenrechte und Demokratie stärken und den Schutz der natürlichen Lebensgrundlagen unterstützen.

Auch in diesem Jahr ist Hilfe für „Brot für die Welt“ angesagt. Und Hilfe wird dringend benötigt. So wie bei den Menschen in Äthiopien. Die Minderheit der Konso im Süden leidet immer wieder unter großen Dürren. Wo kein Wasser ist, wächst auch nichts, und die Konso litten oft Hunger. Mit Hilfe von „Brot für die Welt“ hat ihre Kirche, die Evangelische Mekane Yesus Kirche, ein großes Projekt begonnen: ein Netz von Bewässerungskanälen, durch das bald rund 100.000 Menschen dauerhaft genug zu essen haben werden. Dank der fast 50 Kilometer Kanäle, die sie in Handarbeit gegraben haben, können die Bauern nun auf 4.000 Hektar Mais anbauen. Es sind die Kleinbäuerinnen und Kleinbauern selbst, die diese Kanäle graben – oft drei Meter tief und drei Meter breit. Auf ihren Feldern wachsen dann wieder Mais, und bald auch Chili, Sesam und Tomaten. In Gärtnereien lernen die Bauern zudem den Umgang mit diesen Pflanzen. Es wird genug da sein für alle. Wasser fürs Leben – was in unseren Breiten eine Selbstverständlichkeit ist, muss andernorts mühsam erkämpft werden. „Brot für die Welt“ hilft dabei – effektiv und nachhaltig.

Wir freuen uns über Ihre Spende auf das Konto des Kirchenamtes in Gifhorn: Sparkasse Gifhorn-Wolfsburg BIC: NOLADE21GFW; IBAN: DE88 2695 1311 0011 0000 49   Stichwort: Brot für die Welt.
Auch Direktspenden auf das Konto der Bank für Kirche und Diakonie (IBAN: DE10100610060500500500; BIC: GENODED1KDB) sind möglich.

Foto: Abang Ogut Gora (c) Brot für die Welt

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