Kirchenkreis Wolfsburg-Wittingen gut vertreten
Die neu gewählte 27. Landessynode der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers tritt vom 19. bis 21. Februar 2026 zu ihrer konstituierenden Tagung in Hannover zusammen. Im Eröffnungsgottesdienst am Donnerstagmorgen in der hannoverschen Marktkirche wird Landesbischof Ralf Meister die Mitglieder der Landessynode in ihr Amt einführen und ihnen das Gelöbnis abnehmen. In der ersten öffentlichen Plenarsitzung der neuen Landessynode wählen die Synodalen eine Präsidentin bzw. einen Präsidenten und die weiteren Mitglieder des Präsidiums.
Gewähltes Mitglied der Landessynode aus dem Kirchenkreis Wolfsburg-Wittingen ist Hendrik Wolf-Doettinchem. Vieles prüfen und zum Besseren bewegen möchte der Wolfsburger Unternehmer, der auch Mitglied im Kirchenkreisvorstand ist. Wolf-Doettinchem bringt bereits langjährige Erfahrungen aus der Landessynode mit. „Ich möchte Veränderung mitgestalten, damit vieles einfacher wird und wir die Energie stattdessen ins Gemeindeleben stecken.“
Berufen in die Landessynode, das als gewähltes Kirchenparlament das wichtigste Entscheidungsorgan der Landeskirche ist, wurden aus dem Kirchenkreis Wolfsburg-Wittingen Andreas Hartmann und Kristin Schneider. Andreas Hartmann ist Diplom-Pädagoge, zuletzt war der 57-Jährige Leiter des Bereichs „Weiterbildung IT und Digitalisierung“ der Volkswagen Group Academy ist Kirchenvorsteher in Brome-Tülau und hat vor vielen Jahren auch Theologie studiert. „Ich möchte in der Landessynode die Zukunft der Kirche mitgestalten“, freut sich Hartmann über die Berufung als Landessynodaler.
Auch berufen wurde die Diplom-Juristin Kristin Schneider, zurzeit wissenschaftliche Mitarbeiterin und Promotionsstudentin der Leibniz-Universität Hannover. Schneider ist damit zurzeit streng genommen nicht mehr dem Kirchenkreis Wolfsburg-Wittingen zugehörig, war aber hier über viele Jahre in der Evangelischen Jugend Wolfsburg-Wittingen hoch engagiert und ist uns weiterhin verbunden. „Ich freue mich darauf, unsere Kirche in Zukunft auch in der Landessynode gestalten zu dürfen“, sagt die 25-Jährige. „Ein besonderes Anliegen ist es mir dabei, dass junge Menschen auch in Zukunft die Chance haben eine vielfältige und offene Kirche zu erleben und zu gestalten.“