Seit Mitte März ist Emma-Marie Bareither für den Kirchenkreis als Fundraiserin tätig. „Neben der klassischen Spendenarbeit ist Fundraising auch Netzwerkarbeit. Es geht immer auch um Beziehung: zu Mitgliedern, zu Partner:innen, zu Unterstützer:innen“, sagt Betriebswirtin Bareither. „Es geht nicht nur um Geld. Es geht genauso auch um Zeitspende, um Know-How-Spenden, um Unterstützung, um Mitarbeit.“ Neue Ideen einbringen, hauptberuflich und ehrenamtliche Mitarbeitende beraten, unterstützen und schulen, als das will Bareither umsetzen. „Mitgliederbindung wird neben Spendenakquise ein wichtiges Ziel für das Fundraising im Kirchenkreis sein.“
Emma-Marie Bareither wuchs im Landkreis Peine auf, dort lebt sie heute mit Kind und Partnerin auch wieder. Geprägt hat sie in ihrer Jugend die Zeit als Teamerin in der dortigen Kirchengemeinde. „Jeder glaubt an was, ich glaube an Gott“, freut sie sich, ihre Expertise und ihr Engagement künftig auch hauptberuflich für die evangelische Kirche fruchtbar machen zu dürfen. Die 30-Jährige studierte Betriebswirtschaftslehre und Dienstleistungsmanagement.
Erste Berufserfahrungen sammelte sie in Hannover bei Radio ffn im Vertrieb. Für den Gesamtverband Verkehrsgewerbe war sie anschließend als Abteilungsleiterin tätig und wurde dann kaufmännische Leiterin des Christlichen Vereines Junger Menschen (CVJM), Landesverband Hannover. Im Fundraising war sie in den vergangenen Jahren nicht nur hauptberuflich, sondern auch ehrenamtlich tätig.