Wittingen: Kunstprojekt der Flüchtlingssozialarbeit
Heimat, Beheimatet sein – das ist ein großes Thema, für manche gar Lebensthema. Und keineswegs nur für Menschen, die ihre angestammte Heimat verlassen haben. Zwölf Frauen können nun in einem Kunstprojekt der Wittinger Flüchtlingssozialarbeit kreativ mit dem Thema umgehen. „Wir wollen Frauen zusammenbringen“, lädt Flüchtlingssozialarbeiterin Birgit Pilz zur Teilnahme ein. Gemeinsam mit der Wittinger Künstlerin Natascha Engst-Wrede hat sie das Angebot vorbereitet, gefördert wird es von der Hanns-Lilje-Stiftung im Rahmen des Förderungsschwerpunktes Kultur>>>Kirche.
Acht Treffen sind geplant und zum krönenden Abschluss gibt es eine gemeinsame Ausstellung in der Kreisvolkshochschule in Wittingen. „Zwölf Einzelwerke sollen dabei zu einem Gesamtkunstwerk zusammengefügt werden.“ Das künstlerische Konzept stammt von der Wittinger Künstlerin Natascha Engst-Wrede. Große Holzwürfel sollen malerisch oder mit Collage-Techniken gestaltet werden. „Keine Frau muss hierfür künstlerische Vorkenntnisse mitbringen“, ermutigt die Malerin interessierte Frauen, teilzunehmen. Auch Materialien würden den Teilnehmerinnen zur Verfügung gestellt.
„Es geht um die eigene (Lebens)Geschichte. Um unseren Alltag, unsere Hoffnung, unsere innere und unsere äußere Heimat“, so die inhaltliche Idee von Birgit Pilz. Die 65jährige Sozialarbeiterin trug die Idee zu diesem Projekt schon eine Weile mit sich herum, bis sie Natascha Engst-Wrede ansprach. Und schnell war klar: „Wir machen das gemeinsam.“
Das Projekt startet am 9. Mai, die Ausstellungseröffnung findet am 26. Juni 2026 um 18.30 Uhr in den Räumen der Kreisvolkshochschule in Wittingen statt. Dank einer großzügigen Förderung durch die zur Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers gehörenden Hanns-Lilje-Stiftung wird aus der Idee nun Realität.