Kirchenkreis ist Pilotprojekt der Landeskirche
Als lebensdienliches Netzwerk für Familien möchte sich die Evangelisch-lutherische Landeskirche Hannovers entwickeln und hatte dazu ihre Kirchenkreise aufgerufen, sich als Partner für das zweijährige Entwicklungsprojekt ‚Familienorientierte Kirche‘ zu bewerben. „Kitas, Familienzentren, Angebote unserer Familienbildungsstätte und unserer Kirchengemeinden – wir sind an vielen Stellen mit Familien in Kontakt“, freut sich Karsten Piehl über die Förderung, der eine Bewerbung des Kirchenkreises maßgeblich initiiert hatte.
Im Rahmen der Projektlaufzeit sollen im gesamten Kirchenkreis bereits vorhandene Ressourcen identifiziert und vernetzt werden, auch die Entwicklung neuer Projekte ist avisiert. „Das Programm der Landeskirche unterstützt dabei, Lebenswirklichkeiten von Familien besser wahrzunehmen“, so Piehl. Vorhandene Kontaktflächen zu Familien sollen gestärkt, Mitarbeitende in Gemeinden und Einrichtungen ihre familienorientierte synergetisch vernetzen.
Ein erster kirchenkreisweiter Workshop gab neben Erkenntnissen aus der Sozialwissenschaft, die Referentin Stephanie Riese, Diakonin im Religionspädagogischen Institut Loccum und Koordinatorin des Projektes ‚Familienorientierte Kirche‘ der Landeskirche, einbrachte, viel Gelegenheit, bereits vorhandene Angebote zu sammeln.