Technischer Defekt führte Explosion

Nachricht 08. Oktober 2026

Wolfsburg (epd). Im Fall der Explosion in der evangelischen Martin-Luther-Kita in Wolfsburg gehen Gutachter von einem technischen Defekt aus. Sowohl vorsätzliche als auch eine fahrlässige Handlung könnte ausgeschlossen werden, sagte Oberstaatsanwalt Christian Wolters in Braunschweig am Donnerstag. Durch ein Leck sei Gas ausgeströmt und wahrscheinlich durch einen Warmwasserboiler entzündet worden.

Zunächst hatten die Ermittler wegen des Verdachts der Herbeiführung einer Sprengstoffexplosion gegen Unbekannt ermittelt, sagte Wolters. „Menschliches Fehlverhalten ist zu keiner Zeit festgestellt worden, sodass von einem Unglück durch technischen Defekt ausgegangen wird.“ Das Verfahren werde demnach eingestellt.

Weitere Bereiche einsturzgefährdet
Bei einer Explosion am Morgen des 20. September, einem Sonntag, war etwa ein Drittel des Gebäudes der Kindertagesstätte am Schachtweg eingestürzt. Laut Polizei sind weitere Bereiche einsturzgefährdet. Der Sachschaden beläuft sich auf eine sechsstellige Summe. Menschen wurden nicht verletzt. Alle 88 betroffenen Kinder und die Kita-Mitarbeiter werden übergangsweise in einem Kindergarten in der Nachbarschaft betreut.

Evangelischer Pressedienst Niedersachsen-Bremen

... alle Nachrichten

Wenn Sie helfen wollen...

...freuen wir uns!

IBAN DE34 2699 1066 0191 0000 00  
Verwendungszweck Martin-Luther-Kita-Hilfe 

Volksbank BraWo
Kontoinhaber Ev.-luth. Kirchenkreis Wolfsburg-Wittingen