Kunterbunte Osterferien

Nachricht 14. April 2021
Kirchenkreis Wolfsburg-Wittingen / Ganztagsschulerziehung

Zwei Wochen fröhlich-abwechslungsreiches Ferienprogramm haben Schülerinnen und Schüler der Waldschule Eichelkamp und der Friedrich-von-Schiller-Schule erlebt. Osterschmuck und Eierbecher werden selbst hergestellt, Osterzöpfe aus Hefeteig gebacken, Insektenhotels gebaut, Bienenwachskerzen gezogen, Osterbräuche anderer Länder kennengelernt. Auch Osterrallye im Wald standen auf dem Programm.

Waldschule Eichelkamp

Bringt der Osterhase eigentlich in jedes Land bunte Eier? Und wie feiert man eigentlich Ostern in Afrika? Diesen und vielen weiteren Fragen stellten sich 25 Mädchen und Jungen aus Wolfsburger Grundschulen in der Osterferienbetreuung vom 29.03. – 09.04.2021 an der evangelischen Grundschule Waldschule Eichelkamp. Das Osterferienprogramm war eine Maßnahme des Ev.-luth. Kirchenkreises Wolfsburg-Wittingen in Kooperation mit der Jugendförderung.

Kinder, Erzieherinnen und pädagogisches Personal begaben sich mit viel Eifer und Spannung auf eine österliche Weltreise, um sich den vielen verschiedenen Fragen zu stellen. Tatkräftige Unterstützung hierbei bot Hase Siegbert. Mit viel Witz und Charme brachte er die Mädchen und Jungen regelmäßig zum Lachen. Zudem stellte er jeden Morgen beim Frühstück das jeweilige zu bereisende Land mit seinen Bräuchen und Traditionen vor.

Die Reise begann in Deutschland mit der vertrauten christlichen Ostergeschichte. Sie führte die teilnehmenden Kinder u.a. weiter nach Australien, wo zum Erstaunen aller nicht der Osterhase, sondern der Easter Bilby die Eier bringt. Auf der Reise nach Mexiko stand das Kulinarische im Vordergrund, während im Kongo Fingerspitzengefühl für das Erstellen von traditionellen Musikinstrumenten wichtig war.

Mit viel Geduld und Durchhaltevermögen beteiligten sich alle Kinder an den verschiedenartigen Angeboten. Natürlich gehörte auch das Basteln traditioneller Osterkörbe und das Färben von Eiern dazu, wie auch das Backen, Kochen und Werken. Am Ende jeder Woche gab es dann noch eine bewegungsreiche Osterrallye, bei der alle Kinder ihr Köpfchen und ihre Muskeln nutzen mussten, um die im Wald versteckten Fragen beantworten zu können.

Eine Frage lautete u.a., wie der Hase aus einem bekannten Kinderlied heißt, der ständig auf die Nase fällt. Die Antwort von Felix war eindeutig: „Das ist doch super einfach. Stups der kleine Osterhase.“ Woraufhin er voller Eifer das Lied anstimmte und die anderen freudig mitsangen.

Neben dem inhaltlichen Lernen konnten sich die Kinder gerade im kreativen Bereich mit den einzelnen Ländern auseinandersetzen. Von Handtrommeln und Kastagnetten über selbstgemachte Eierbecher und aus Ton hergestellte Hasen und Bilbys bis hin zu selbstständig ausgesägten und bemalten Osterhasen. Für alle Mädchen und Jungen waren definitiv interessante Angebote dabei.

Viel zu schnell vergingen die spannenden und erlebnisreichen Ferientage. So sagte die kleine Zsòfia: „Ich bin so gerne in der Ferienbetreuung und möchte am liebsten, dass sie immer stattfindet.“ Die nächsten Ferien kommen bestimmt.

Bei allen Aktionen und Aktivitäten wurde auf die Einhaltung der geltenden Hygienevorschriften geachtet und diese entsprechend dem Hygienekonzept umgesetzt. Das berichtet Teamleiterin Marja Vogelsang. Als Angebot der Jugendarbeit konnte das Ferienprogramm entsprechend der niedersächsischen Corona-Verordnung stattfinden.

Ganztagsschulerziehung im Kirchenkreis / Waldschule Eichelkamp

Friedrich-von-Schiller-Schule

Zwei Wochen Osterferien und ein kunterbuntes Programm in der Ferienbetreuung an der Friedrich von Schiller Schule. In der ersten Woche waren die Angebote auf das bevorstehende Osterfest ausgerichtet.

Natürlich durften da Osterschmuck und selbsthergestellte Eierbecher nicht fehlen. Traditionen wie das Färben der Ostereier und das Backen der Osterzöpfe aus Hefeteig begeisterte die Kinder.

„Wir backen jedes Jahr zu Ostern mit Hefeteig“, erzählte ein Mädchen. Außerdem waren die Kinder neugierig auf die Osterbräuche aus anderen Ländern. Lustig fanden sie zum Beispiel den polnischen Brauch `Śmigus-Dyngus´ (Nasser Montag) und die doch recht lauten Osterbräuche in vielen Ländern, die Ostern mit Musik und Trommeln feiern. So wusste ein Mädchen aus ihrem Heimatland Mexiko von den fröhlichen Feiern und Festumzügen zu berichten. Eine andere Teilnehmerin erzählte, dass in ihrer Kultur Ostern gar nicht gefeiert würde, aber ihre Eltern den Brauch des Ostereier Versteckens angenommen hätten, als sie nach Deutschland gekommen seien.

Beim Herstellen der Eierbecher aus Pappmache stellten die Kinder fest, dass sich die Masse wie Creme anfühlen würde „ist etwas komisch“ sagte ein Teilnehmer. Alle hatten trotzdem eine Menge Spaß.

Natürlich durfte auch das Spielen nicht zu kurz kommen. So nutzten die Kinder ausgiebig die großen Kettcars auf dem Schulhof und genossen den Sonnenschein. „Es ist schön, zu sehen, wie die Kinder das Spielen genießen und traurig zugleich, zu beobachten, wie sehr den Kindern die sozialen Kontakte und das gemeinsame Spielen fehlt“ sagte Frau Wulff.

Eine Osterralley und ein Waldspaziergang an den Hasselbach mit Picknick rundeten das Programm der ersten Woche ab. Die vier Tage vergingen wie im Flug.

Nach Ostern ist man meist in Frühlingserwartung. Und so kam das Thema „Insekten – Kleine Tiere ganz groß“ gerade richtig. Es entstanden Insektenhotels aus Konservendosen, die die Kinder zuvor bunt bemalt hatten, gefüllt mit Bambusröhren, Holzwolle und anderen Naturmaterialien dienen sie Insekten als Nisthilfen. Mit Filmen, über Bücher und Anschauungsmaterial wurde mit den Kindern erarbeitet, wie wichtig Bienen für unser Ökosystem sind und was man aus deren Produkten alles herstellen kann. Für den Nachmittagssnack buken die Kinder Weißbrot, welches mit Honig bestrichen sehr gut schmeckte. Auch ein Kuchen mit Honig und Äpfeln, sowie Honigbonbons entstanden in der Schuleigenen Küche für den Nachmittagssnack. Für die Kinder waren auch die selbsthergestellten Bienenwachskerzen ein Highlight.

Ganztagsschulerziehung im Kirchenkreis / Friedrich-von-Schiller-Schule

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Foto: Jens Schulze / www.jens-schulze.com
Diplomsozialwirtin Marina Schütt
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