Top five

18. Dezember 2020

In den „Losungen für junge Leute“ standen vor kurzem die Top five der Dinge, mit denen man nicht früh genug anfangen kann:

1. auf das Beste hoffen,
2. sich auf Glückssuche begeben,
3. über Gottes Großzügigkeit staunen,
4. Ängste überwinden,
5. sich selbst annehmen, wie man ist.

Auf das Beste zu hoffen finde ich gut, versuche ich meistens. Hat mir aber auch schon Kommentare eingebracht wie: „Sei mal realistischer, bringt doch nichts!“. Ja, stimmt, manchmal geht es schief, aber die Alternativen, die sich dann ergeben, sind häufig auch bemerkenswert.

Glückssuche ist urmenschlich – sich zu sehnen nach dem, was uns guttut. Und wer auf sein eigenes Glück achtet, hat häufig auch ein Gespür dafür, was anderen guttut und macht so die eigene Umgebung etwas heller. Beim Angstüberwinden brauche ich die Hilfe anderer – da ist der erste schwierige Schritt, einen anderen Menschen anzusprechen – und, puh, schon die erste Hürde genommen!

Mich selbst anzunehmen, tja, heikle Sache: Das gefällt mir nicht an mir, und da könnte ich noch etwas besser sein…!? Aber mal ehrlich, einfach nicht immer hinhören auf diese fiese, innere Stimme. Denn wirklich jeder Mensch, an den ich in meiner Umgebung denke, hat gute Eigenschaften! Warum sollte ausgerechnet man selbst davon ausgenommen sein!? Und über Gottes Großzügigkeit zu staunen – wow! Wo oder in welchem Menschen könnte er mir heute begegnen!? Bleiben wir neugierig!

Angelika Behling ist Diakonin in Region Süd-West des Kirchenkreises Wolfsburg-Wittingen

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Angelika Behling
Diakonin Angelika Behling
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