„Kommt! Bringt eure Last.“ So lautet das Motto des diesjährigen Weltgebetstages. Frauen in Nigeria haben sich zu diesem Thema Gedanken gemacht und einen Gottesdienst entworfen, der weltweit in über 150 verschiedenen Ländern gefeiert wurde. „Lasten tragen“ – davon können Frauen in Nigeria ein Lied singen. Sie berichten von Schwierigkeiten, die wir uns kaum vorstellen können. Gesellschaftliche Benachteiligung, große Armut und die Frage, wie sie ihre Kinder ernähren können – solche Lasten tragen die Frauen in Nigeria, die im Rahmen des Weltgebetstags näher vorgestellt werden.
Und doch schöpfen sie Hoffnung – durch ihren christlichen Glauben. „Kommt her zu mir, alle, die ihr mühselig und beladen seid. Ich will euch erquicken!“, sagt Jesus im Matthäusevangelium (11,28). Jesus hilft die Last zu tragen. Frauen in Nigeria glauben und leben diese Botschaft. Sie helfen sich gegenseitig und machen sich Mut.
Was für ein Vertrauen! Der Glaube an Jesus ist tatsächlich belastbar. Und macht einen Unterschied. Haben Sie das schonmal ausprobiert? Es heißt ja, man soll nicht klagen. Aber oft gibt es ja Grund dafür. Angst vor Krankheit und dem Älterwerden. Persönliche Schicksale oder die weltpolitische Lage – es gibt genug Grund zu klagen, genug, was belastet. Unser Lebensstandard ist sicher ein anderer, als ihn die Frauen in Nigeria erleben. Es gibt mehr Sicherheiten bei uns, ein (mehr oder weniger) funktionierendes Sozialsystem. Aber haben wir deshalb auch mehr Zuversicht?
„Kommt her zu mir, alle, die ihr mühselig und beladen seid, ich will euch erquicken!“, sagt Jesus. Er hilft uns beim Lasten tragen. Wenn Sie Jesus von Ihrer Last erzählen und ihn bitten, mitzutragen, dann kann es leichter werden. Zumindest berichten die Frauen aus Nigeria davon. Ihnen hat der Glaube schon so oft geholfen. Er hat ihnen Kraft gegeben und vor allem eins: Hoffnung. Die Frauen aus Nigeria gehen uns mit beeindruckendem Beispiel voran. Und sie laden uns ein, es ihnen gleich zu tun.
Wenn Sie sich das nächste Mal erschlagen fühlen von den vielen schlechten Nachrichten, wenn Sorgen Ihnen den Schlaf rauben oder es einfach gerade schwer ist, das Gute zu sehen – erinnern Sie sich an diesen Vers. Vielleicht sprechen Sie ein kurzes „Herr, hilf!“ oder denken an die Frauen in Nigeria. Ich bin sicher, es wird einen Unterschied machen. Denn: Jesus trägt mit.
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